Stromerzeugung 2008: Nur geringer Anstieg gegenüber dem Vorjahr

Die deutschen Elektrizitätsunternehmen erzeugten im letzten Jahr fast genau so viel Strom im Jahr 2007. Laut Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag die Nettostromproduktion im vergangenen Jahr bei 599,3 Milliarden Kilowattstunden, was einem kleinen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht (598,9 Mia. Kilowattstunden). Eine Tatsache, die Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, auf die Wirtschaftskrise zurückführt. „Der Konjunktureinbruch im letzten Quartal 2008 hat sich auch auf den Absatz der Stromwirtschaft ausgewirkt.“

Den Löwenanteil der deutschen Stromerzeugung machen noch immer Kohle und Kernenergie aus. Mit fast zwei Drittel der gesamten Stromproduktion bleiben sie die wichtigsten Energieträger. 14 Prozent des Stromes wird aus Erdgas gefördert, 15 Prozent machen die erneuerbaren Energien Wind, Wasser, Biomasse und Sonne aus. Eine erfreuliche Entwicklung, wie Hildegar Müller festhält: „Damit ist die Energiewirtschaft dem Ziel der Bundesregierung, den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromversorgung bis 2020 auf 30 Prozent zu steigern, wieder einen Schritt näher gekommen.“

Der Beitrag wurde am Montag, den 08. Juni 2009 um 12:32 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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